Atelier Interim

Präsentationsraum und Arbeitsort junger Kunst-und Kulturschaffender

Es hat als temporäres Projekt angefangen. Geschmeidig, beweglich, unverbindlich und offen.

Daher der Name. Die Idee von Interim war ein flexibel nutzbarer Raum - nicht nur als Arbeitsort sondern auch als öffentlicher Präsentationsort für junge regionale und überregionale Kunst - Kulturschaffende. Nun gibt es Atelier Interim mehr als 10 Jahre.

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208 x Unendlich

Klang-Rauminstallation in der Galerie Baustelle Schaustelle in Essen

Zwei wesentliche Komponenten der Installation sind das Visuelle und das Akustische.

Optisch ist die Formensprache der stählernen Klangkörper geometrisch-grafisch.

Senkrecht durchbrechen die dunklen Linien die Raummitte und scheinen gleichzeitig im Raum zu schweben.

Ohne äußeren Einfluss zeigt die Installation ein ruhiges und stabiles Bild.

 

Schon durch den Hauch eines Luftzuges beginnen die Klangkörper in Ihrem Wirkungskreis zu schwingen und versetzen das Bild in Bewegung. Durch äußere Einflussnahme und mit zunehmender Bewegung der Klangkörper entstehen unterschiedliche Klänge.

In diesem entropischen System hat der Betrachter unendlich viele Möglichkeiten der Einflussnahme.

 Die Installation ist richtet sich nach den Raumgegebenheiten und diese Formation, ist für den vorgefundenen Raum der Baustelle Schaustelle erschaffen worden.

ANLANDEN IN ZUVERSICHT

Rauminstallation im Atelier Interim im Rahmen der Vierwändekunst und in der Black Box Düsseldorf

Im Rahmen des Off-Raum-Festivals Vierwändekunst transformierten Hoitz und Pürschler ihren Raum in eine absurde Bühne. Die aus an der Decke hängenden Absperrbändern bestehende Installation konnte betreten werden – wobei man sich mit dem Kopf in einer künstlich-schrillen Plastiklandschaft mit Höhen, Tiefen und „Inseln“ befand, während der Körper sich im leeren Raum bewegte.

Die motivische Kopflosigkeit, die aus dieser Inszenierung entstand und Bilder voller absurdem Charme hervorrief, war vor allem als Metapher für innere Zuständen zu verstehen. Für eine kurze Zeit, der üblichen rationellen Steuerung seines Körpers absetzend, durfte/musste man den Kopf verlieren und nur noch als wandelnder Leib wahrgenommen werden. Eine für einige Besucher verstörende Erfahrung.

Projekt Kunstmarktforschung Teil 1-4

Aktion & Video

Allegro

Ein endloser Wettlauf über die Kunstmesse. Orientierung und Positionierung auf dem Kunstmarkt unter dem Aspekt der Indoktrination oder selbst auferlegten Zwängen.

 

 

 

 

 

Special Guests

Der Kunstmarkt ist ein Spiel. Unter diesem Motto gab es als Kontrastprogramm der Konsumveranstaltung eine Visitenkarten-Streu Aktion.

Hier gab es großzügig Kunst zu verschenken und zu gewinnen.

 

 

 

 

Aus die Maus

Ein Blick aus der Mausperspektive ist ein Experiment, die grundlegenden Bedürfnisse eines Wesens mit den Gesetzen des Kunstmarktes zu konfrontieren. Natürlichkeit versus Künstlichkeit. Aber auch das eigene Kleinsein-Gefühl wird in ironischer Weise unter die Lupe genommen.

Causa Artifex

Setzt sich mit der Wahrnehmung des Konsumenten und der von ihm geforderten Aufmerksamkeit auseinander, aber auch mit dem Wettstreit und der Konkurrenz der Werke untereinander.

 

 

 

Ende des Jahres 2003 entwickelt Atelier Interim alias Sandra Hoitz und Stefanie Pürschler das Projekt „Kunstmarktforschung“.

Dieses wird die folgenden Jahre Bestandteil einer künstlerischen Untersuchung sein, die das Umfeld des Künstlers – die Kunstmesse – als Forschungsgegenstand heranzieht.

Gegenstand der Kunstmarktforschung ist die Art Cologne. Sie fungiert als Stellvertreter für Kunstmessen und ihre Marktstrukturen im Allgemeinen.

Die Kunstmarktforschung ist als offenes auf eine unbestimmte Zeit beschränktes Projekt angelegt.

Die Themen werden sowohl spontan als auch sorgfältig geplant erarbeitet.

 Dem „Show and Shine“ auf der einen Seite und der realen gesellschaftlichen Manifestierung anderseits wollen die Interimären dem Kunstmarkt einen Spiegel vorhalten und Bedeutungen und Wirkungsweisen mit ihrem Sensoren ermitteln.

Videos zur Kunstmarktforschung

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© Sandra Hoitz Kunst und Kunstprojekte